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Veerter Senioren bleiben in der Niederrheinliga

Autor: muelders 06.07.2019

190706 Veerter Senioren bleiben in der Niederrheinliga

RP online Geldern

VON STEFAN MÜLDERS
VEERT Tennis Niederrheinliga Herren 65: Blau-Weiß Neuss - Blau-Weiß Veert 6:3 (4:2). Offenbar hatte der Tennisverband Niederrhein (TVN) mit der Absage des vorletzten Spieltags Ende Juni alles richtig gemacht. Statt bei über 30 Grad Celsius und starker Sonneneinstrahlung absolvierten die Tennissenioren aus Veert den Nachholspieltag am Freitag in Neuss bei leicht über 20 Grad und zu Beginn der Matches auch noch leichter Bewölkung. Die zog sich mit fortschreitender Spielzeit allerdings mehr und mehr zurück und machte bei dem einen oder anderen Spieler durchaus auch für die eine oder andere Verschnaufpause mehr nötig als sonst.

Für die Veerter reichte ein Matchpunkt

Die Veerter hätten in Neuss nur noch einen Matchpunkt benötigt, um ganz sicher nicht mehr absteigen zu können. „Eigentlich brauchen wir auch den nicht, denn Neuss ist bereits am grünen Tisch abgestiegen", sagte Mannschaftsführer Freddy Tripp. „Aber falls diese Regelung aus irgendeinem Grunde doch nicht greifen sollte, war diese eine Matcherfolg für uns das Minimum." Auch bei eventuell möglichen zwei Absteigern war bereits vorher klar, dass nur Holzbütten oder Hilden dieses Schicksal würde treffen können. Dass sie in Neuss nicht würden gewinnen können, damit hatten die Veerter gerechnet. Vor allem verletzungsbedingt konnte die Mannschaft nicht in Top-Besetzung antreten. Dennoch entwickelten sich auf sechs Plätzen parallel ausgespielten Matches auf Augenhöhe, die zu jederzeit knapp waren. Erfreut waren die Gäste, dass schon zwei Einzel gewonnen wurden. Chris Vieten (6:4/3:6/10:3) und Jack Nitsche (3:6/7:6/10:4) sorgten für die Punkte. Auch in den anderen Matches wäre durchaus mehr drin gewesen. Aber Heiner Lettmann (5:7/6:4/8:10) und Freddy Tripp (6:4/4:6/7:10) nicht gegönnt, ihre Match-Tie-Breaks zu gewinnen. Lettmann hatte dabei oft Pech, wenn es um die entscheidenden Bälle ging. Tripp wurde von seinem Gegner, dem gerade noch mit dem Sieg im ITF-Turnier von Brüssel gekürte Belgier Emile Jacques, immer wieder in lange Ballwechsel gezwungen. Bruno Diebels (4:6/6:7) und Hartmut Hiller (4:6/5:7) unterlagen zwar in zwei Sätzen, aber auch die waren hart umkämpft und standen immer auf Messers Schneide.

Zwangsabstieg verhindert für Neuss Platz drei

Zum Abschluss der Saison wurde auf das Austragen der Doppel verzichtet. Zum einen wollten die angeschlagenen Spieler nicht noch mehr riskieren, zum anderen hatten sich die meisten Einzel über drei Stunden gezogen und die Luft heizte sich unter der Sonne auch schon immer mehr auf. Für die Neusser hatte der Sieg natürlich den Wehrmutstropfen des Zwangsabstiegs, aber rein sportlich betrachtet hätten sie den dritten Platz geschafft.

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