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130128 Handball: Issum Männer, Frauen Issum & Kevelaer

 

Issum revanchiert sich für Auftaktniederlage

(stemu) TV Issum – SC Bottrop 23:17 (9:9). Bei Issums Revanche gingen beide Seiten sehr fahrlässig mit den sich bietenden Chancen um. Issum fiel durch eine sehr bewegliche Abwehr auf, die für zahlreiche Tempogegenstöße sorgte. Damit erzielte der Handball-Landesligist auch die meisten seiner Tore und in der ersten Hälfte einen zwischenzeitlichen Vorsprung von drei Treffern. Den aber holte Bottrop noch einmal auf und traf zu Beginn der letzten Minute zum ausgeglichenen Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel waren die Issumer dann klar besser. Auch deshalb, weil der inzwischen eingewechselte Lars Götting im Tor eine überragende Leistung zeigte. Die Chancenverwertung wurde ebenfalls besser, wenn auch noch nicht ganz zufriedenstellend. Immerhin lag das Team von Werner Konrads acht Minuten vor dem Ende schon so weit in Front, dass es einen Gang zurückschalten und sich wieder den einen oder anderen Patzer erlauben konnte. „Das war ein erfolgreicher Start in die Rückrunde. Ich bin mit der Leistung zufrieden“, sagt Konrads. „Die Abwehr war das ganze Spiel über sehr gut, allerdings hätten wir den Sack schon in der ersten Hälfte zumachen müssen. Da haben wir einfach zu viele Chancen vergeben.“

TVI: F. Senzek, Götting – Zwart (9/ 2), Teuwsen (5), M. Leenings (4), M. Höhner (2), Kaub (1), Kluge (1), Tenhaeff (1), F. Höhner, S. Senzek, Lippkow, Schmetter, C. Leenings.

 

Gelderlands Handballerinnen setzen sich nicht durch

(stemu) MTV Rheinwacht Dinslaken – TV Issum 21:21 (13:12). In Dinslaken ließ der Tabellenführer der Handball- Landesliga alle bisher gezeigten Qualitäten vermissen. In der Abwehr agierten die Issumerinnen zu aufgeregt, waren auf den schnellen Ballgewinn aus. Die Unruhe übertrug sich auf das Angriffsspiel. „Unser Tempospiel hat nicht funktioniert, wir haben uns zu viele Fehler geleistet“, sagt Trainer Robert Katala. „Im Positionsangriff waren wir zu dicht an der Abwehr.“ In der zweiten Hälfte wurde der TVI etwas besser, doch die Begegnung wog ständig hin und her. In den letzten 30 Sekunden standen die Issumerinnen mit 4:6 Spielerinnen auf dem Feld, retteten trotzdem den Punkt. „Auch über eine Niederlage hätten wir uns nicht beschweren dürfen.“ Es sei seinem Team nie gelungen, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. „Wir sind Dinslaken immer hinterher gelaufen. Hoffentlich war das ein Punktverlust zur richtigen Zeit. Ein Warnsignal, dass wir uns nicht zurücklehnen dürfen, sondern immer kämpfen müssen.“

TVI: Graef, Berns – Holzer (6/2), Kleinmanns (3), Bosser (3), K. Harder (2), Niewerth (2), Kroppen (2), Schütz (2/1), Ophey (1), van Stephaudt, S. Harder.

TV Bruckhausen – Kevelaerer SV 18:15 (10:8). Wenn die Handballfrauen vom Kevelaerer SV den Klassenerhalt in der Landesliga noch schaffen wollen, dann muss schon fast ein kleines Wunder her. Nicht nur, dass das Team erneut trotz ansprechender Leistung unterlegen war, auch die anderen Mannschaften im Tabellenkeller spielten zu Ungunsten des KSV. Trainer Michael Holtmann haderte in Dinslaken aber nicht nur mit der Chancenverwertung, sondern auch mit den Referees: „Sicher haben wir uns die Niederlage vor allem selbst zuzuschreiben, 15 Tore sind zu wenig. Aber die Leistung der Schiedsrichter war auch unterirdisch. Und dass sie sich nach Abpfiff mit unseren Gegner abgeklatscht haben, setzt dem noch die Krone auf.“ Es habe etliche Fehlentscheidungen gegeben. „Immerhin habe ich eine gute Abwehr gesehen“, zieht Holtmann die positiven Aspekte aus der Begegnung.

KSV: Müller – Helmus (5), Schürmanns (4), Pastoors (3), Heinemann (2), Thoenes (1), van Meegen, van Meegern, Loekker, Reykers.



Autor: Muelders -- 04.01.2014; 22:46:37 Uhr

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