.

Nachbarschaftsduell mit ungleichen Vorzeichen Diesen Text vorlesen lassen

121208 Nachbarschaftsduell mit ungleichen Vorzeichen

 

Handball-Landesliga Frauen: Kevelaerer SV - TV Issum
VON STEFAN MÜLDERS
ISSUM Beim Derby heute Abend (Beginn: 19 Uhr) sind die Karten klar verteilt: Die Gäste sind als Tabellenführer klarer Favorit, die Gastgeber auf dem vorletzten Platz höchst gefährdet und mit nicht dem Hauch einer Chance ausgestattet. Doch beide zuständigen Trainer wollen von im Vorhinein verteilten Punkten nichts wissen. Bei dem einen klingt das fast wie Tiefstapelei, bei dem anderen nach hoffnungslosem Optimismus. Und doch hat gerade die Landesliga in diesem Jahr gezeigt, dass fast alles möglich ist.
Schlecht nur für den KSV, dass ausgerechnet die Issumer das Team mit der bisher konstantesten Leistung stellen. Auf der anderen Seite weiß gerade Robert Katala, wie sprunghaft seine Mannschaft in den vergangenen Spielzeiten war. „Wir dürfen das nicht als bereits erledigt betrachten. Die Kevelaerer kommen, obwohl noch nicht die dazu passenden Punkte gesammelt wurden, langsam in Tritt. Sie werden gegen uns besonders motiviert sein und wir müssen durchaus Vorsicht walten lassen.“ Sein Team dürfe die Gastgeber gar nicht erst ins Spiel kommen lassen, müsse die eigene Linie finden und durchziehen. „Wenn es uns gelingt, das Tempo hoch zu halten, dann sollten wir auch in Kevelaer die Punkte mitnehmen. Außerdem wird es darum gehen, den beiden Hauptakteure Melanie Schürmanns und Judith Heinemann die Wege zum Tor zu verstellen.“
Auf Kevelaerer Seite betont Trainer Michael Holtmann die inzwischen gute Stimmung im Team. „Wir freuen uns auf das Duell mit dem Tabellenführer. Zu verlieren gibt es da für uns nichts, wir können eigentlich nur gut dabei aussehen.“ Es werde darum gehen, die Tempogegenstöße der Issumerinnen nicht zuzulassen, in der Abwehr konsequent aufzurücken und die eigenen Chancen vorne zu nutzen. „Mir ist klar, dass das gleich drei Forderungen auf einmal sind - aber nur so kann es uns gelingen, Issum wenigsten ein wenig zu ärgern.“ Man wolle dem Tabellenführer Paroli bieten.
Dazu hofft Holtmann, dass er mit der kompletten Mannschaft auflaufen kann. Erst kurz vor Anpfiff wird sich aber entscheiden, ob Marie van Meegern dabei sein kann. Das Nachwuchstalent hatte sich am vergangenen Wochenende am Knie verletzt.



Autor: Muelders -- 31.03.2013; 22:11:23 Uhr

Dieser Artikel wurde bereits 1955 mal angesehen.



 

 

Stefan Mülders Facebook-Profil


Anno 1995: Ein junges Landei macht sich nach erfolgreichem Abitur und engagiertem Zivildienst im örtlichen Krankenhaus auf den Weg in die urbane Welt. Ziel ist der Studienbeginn an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Noch während der ersten Semester ... mehr

1und1-Logo
Barrierefreies Webdesign Powered by CMS (Content Management System) Papoo 478836 Besucher