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121203 Handballfrauen Issum & Kevelaer

 

TV Issum – HSG Wesel 21:15 (9:6). Seinem Namen „Spitzenspiel“ wurde die Begegnung zwar nicht unbedingt
gerecht, aber im Duell mit dem Zweitplatzierten ist es dem Team von Robert Katala zumindest gelungen, die Tabellenführung zu verteidigen. Beide Teams taten sich schwer, in die Begegnung hineinzufinden, die in der ersten Hälfte stark taktisch geprägt war. Kaum Tempo und lange Phasen des Ballhaltens im Angriff lagen den Gästen aus Wesel deutlich besser als den Issumerinnen. So musste Heimteam zunächst einem Rückstand hinterher laufen. Erst nach 20 Minuten gelang der Ausgleich, knappe zwei Minuten später mit 6:5 die erste Führung.
Nach der Rückkehr aus den Kabinen waren die Issumerinnen deutlich besser aufgelegt, vor allem in der Abwehr. Jetzt wirkte auch das Tempospiel, und man setzte sich auf 14:8 ab. Was den Weseler Coach bewegte, in der 40. Minute eine Auszeit zu nehmen. Die wirkte, denn danach stand die Defensive des TV Issum wieder klar unsicherer, Wesel fand immer wieder selbst in Unterzahl die Lücken. Vorne vergab Issum zudem etliche Chancen. Dennoch reichte der Vorsprung, der mit einer Schlussoffensive noch vergrößert wurde.
„Ein Lob an die komplette Mannschaft“, sagte Robert Katala. „Das war insgesamt ein guter Auftritt, wir haben schöne Kombinationen gespielt und gute Chancen erarbeitet. Nur die Verwertung der Chancen hätte besser sein können.“
TV Issum: Graef, Berns – Schütz (5), Ophey (5/1), S. Harder (3), Bosser (3), Niewerth (2), Maßeling (2/2), Ferschen (1), K. Harder, Kroppen, van Stephaudt.

Handballerinnen des KSV verlieren Auswärtspartie
KEVELAER (stemu) Handball-Landesliga Frauen: TuS Lintfort II – Kevelaerer SV 24:17 (11:6). „Das Spiel hätten wir gewinnen können“, ärgerte sich Michael Holtmann, Trainer des Kevelaerer Frauen-Landesligisten,
nach dem Abpfiff in der Sporthalle an der Eyller Straße. Dass statt dessen eine Niederlage mit sieben Toren
Unterschied an der Anzeigetafel stand, lag nicht zuletzt an der Form seiner Spielerinnen, die nicht ihren besten Tag erwischt hatten. Das müsse auch er konstatieren, sagte Holtmann. Der KSV-Verantwortliche berichtete weiter, dass auch der TuS Lintfort sich in den ersten Minuten nicht mit Ruhm bekleckerte und zahlreiche Torchancen ungenutzt ließ. Aber der KSV war eben auch nicht besser. Obwohl zunächst eine Führung zu Buche stand. Bis 4:1 ging das gut, dann kam Lintfort stärker auf. „Ich habe in der Kabine klare Worte gefunden und mich
richtig über die Einstellung zum Spiel geärgert.“ In Halbzeit zwei kam sein Team dann auch zunächst wieder ran, holte bis 12:13 auf. Dann aber kam wieder ein Bruch ins Spiel und Lintfort zog erneut davon. „Bei in der Chancenverwertung derart schwachen Gegnern dürfen wir die Punkte nicht liegen lassen“, sagt Holtmann. „Mit einer guten Leistung können wir die schlagen, aber es sollte mal wieder nicht sein.“ Am nächsten Wochenende kommt Issum nach Kevelaer, ein Sieg darf da sicher nicht erwartet werden. „Aber ich hoffe, dass wir Issum zumindest ärgern können.“
Kevelaerer SV: Stevens-Bräuer, Müller – Schürmanns (9), Pastoors (3), Heinemann (3), Helmus (1), Thoenes (1), Reykers, Loekker, Verhülsdonk, van Meegern.



Autor: Muelders -- 31.03.2013; 21:48:45 Uhr

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Anno 1995: Ein junges Landei macht sich nach erfolgreichem Abitur und engagiertem Zivildienst im örtlichen Krankenhaus auf den Weg in die urbane Welt. Ziel ist der Studienbeginn an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Noch während der ersten Semester ... mehr

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