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121119 Handballfrauen Issum & Kevelaer

 

(stemu) Blau-Weiß Dingden - TV Issum 15:16 (6:8). Mit Glück und einem Kullerball zum Siegtor gelang Issums Handballfrauen der Erfolg gegen Dingden. „Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen starken Aufsteiger“, meinte Trainer Robert Katala, der sein Team zwischenzeitlich schon auf der Verliererstraße hatte sehen müssen. „Zu unserem Spiel zurückfinden“ hatte er nach der Niederlage der vergangenen Woche gefordert, doch ganz ist die Mannschaft dort noch nicht angekommen. Sie kam zwar gut in die Partie hinein und ging schnell mit 4:1 in Führung, ließ dann aber den Schlendrian walten. Dingden fiel durch lang ausgedehnte Angriffe auf, die dann auch noch erfolgreich waren. „Wir selbst agierten zu überhastet und warfen frei vorm Tor an den Pfosten oder trafen die Torfrau.“ Dingden kam nach der Halbzeitpause besser aus der Kabine heraus und konnte das Spiel zu eigenen Gunsten drehen. 12:10 lautete die Führung in einer Phase, da Issum nicht einmal die einfachen Toren gelang. Kämpferisch aber zeigte der TVI eine gute Leistung, die Spielerinnen ließen nie die Köpfe hängen. Eine Minute vor dem Schlusspfiff wurde das Bemühen dann mit dem Siegtreffer belohnt. „Aufgrund unserer technischen und taktischen Überlegenheit hätten wir hier mit zehn Toren Vorsprung gewinnen müssen. Aber wir freuen uns trotzdem über die beiden Punkte, obwohl wir noch weit von unserer Normalform entfernt sind.“

Kevelaerer SV - SV Friedrichsfeld II 20:25 (9:8). „Mit anderen Schiedsrichtern hätten wir hier heute nicht verloren.“ Trainer Michael Holtmann war auch lange nach dem Spiel immer noch sehr erregt. Neben den Emotionen von Spielerinnen, Zuschauern und Trainern gibt es durchaus Indizien für diese Aussage. Zum einen wären da die acht Siebenmeter für die Gäste bei zweien für den KSV. „Die waren zum größten Teil vollkommen unberechtigt. Immer, wenn wir wieder rankamen, verhängten die Schiedsrichter Zeitstrafen gegen uns oder Siebenmeter für den Gegner. Wir durften hier heute nicht gewinnen.“ Dabei hatten die Kevelaer zunächst einen 3:6-Rückstand bis zur Pause in eine Führung gedreht. Auch in Halbzeit zwei trat das Team gut auf. „Irgendwann ist aber die Moral kaputt“, sagte Holtmann. Er selbst handelte sich zwei Minuten ein, als die Begegnung trotz verletzter KSV-Spielerin nicht unterbrochen wurde. „Wir haben nicht so gut gespielt wie gegen Osterfeld, aber eine Niederlage war in diesem Fall vollkommen unverdient.“



Autor: Muelders -- 21.03.2013; 20:50:23 Uhr

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