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121029 Handballfrauen Kevelaer & Issum

 

Müde Kevelaerer verlieren deutlich
KEVELAER (stemu) Handball Landesliga Frauen: Kevelaerer SV - SV Schermbeck 6:16 (2:8). Schermbeck stand bereits drei Minuten vor Anpfiff aufgereiht an der Mittellinie, während Kevelaer die Zeit in der Kabine noch auskostete. Es hätte auch sinnbildlich sein können für die anschließende Präsenz im Spiel. Müde und träge begann die Begegnung, beiden Teams fehlte es an Dynamik und Schnelligkeit. Es gelang ihnen einfach nicht, sich vor dem gegnerischen Tor gefährlich in Szene zu setzen. Anschließend profitierte Schermbeck von einigen Tempogegenstößen und schaffte so eine schmeichelhafte Pausenführung. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der KSV kaum Chancen erarbeitet, wohl aber zwei Siebenmeter verworfen. Auch nach der Pause lief es nicht besser. Schermbeck profitierte weiter überwiegend von Tempogegenstößen und glänzte dabei noch nicht mal mit guten Pässen. Kevelaer war zwar durchaus bemüht, mehr aber auch nicht. „Ich kann mir diese Blockade in den Köpfen nicht erklären“, sagt Trainer Michael Holtmann. „Im Training und Spiel, da sind zwei komplett unterschiedliche Mannschaften.“ Einzige Spielerin mit guter, vielleicht sogar sehr guter Leistung, war wieder einmal Torfrau Birgit Stevens-Bräuer. Wenn der KSV nicht bald die Kurve kriegt, steht der erste Absteiger aus der Landesliga so gut wie fest.
KSV: Stevens-Bräuer, Müller - Schürmanns (2), Helmus (2), Loekker (1), Thoenes (1/1), Pastoors, Verhülsdonk, Reykers, van Meegern, Neubauer.

Souveräne Issumerinnen bezwingen Osterfeld
ISSUM (stemu) Handball Landesliga Frauen: TB Osterfeld - TV Issum 13:19 (7:9). Die Gastgeberinnen erzielten zwar das erste Tor der Partie, doch dieser Erfolg sollte die einzige Führung gegen Tabellenführer Issum bleiben. In Halbzeit eins konnte sich das Team von Robert Katala aber noch nicht klar absetzen. Ein bis zwei Tore Vorsprung waren das Maximum. „Osterfeld ist immer wieder sehr hart eingestiegen und wir haben uns nicht dagegen gewehrt“, sagt der Trainer. „Leider haben die Schiedsrichter dieses körperbetonte Spiel zugelassen.“ So ging es schon mit leichteren Blessuren in die Kabine. Hier schien Katala seine Mannschaft aber aufgerüttelt zu haben, nicht nur spielerisch dagegen zu halten, sondern auch den Kampf anzunehmen. Das jedenfalls geschah nach dem Seitenwechsel. Issum wurde aggressiver, stand nun auch robuster in der Abwehr. Den Gastgeberinnen gelangen jetzt keine einfachen Treffer mehr, der TVI setzte sich kontinuierlich ab. Darüber hinaus sein zu viel Härte ins Spiel reinkommen. „Darum muss ich meiner Mannschaft ein umso größeres Kompliment machen, dass sie nach einigen Startschwierigkeiten den Kampf doch noch angenommen und verdient gewonnen hat.“ Dass der Trainer kurz vor Anpfiff der Partie auch noch auf die erkrankte Kathrin Harder verzichten musste, spricht zusätzlich für den ausgeglichenen Kader. Wenn alle Spielerinnen einsatzfähig wären, könnten die Issumerinnen in einer noch stärkeren Besetzung auflaufen.
TV Issum: Berns, Graef - Schütz (7/1), Bosser (4), S. Harder (4/2), van Stephaudt (1), Maßeling (1), Kempkens (1), Eumes (1), Ferschen, Ophey, Kroppen.



Autor: Muelders -- 09.12.2012; 21:42:40 Uhr

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Anno 1995: Ein junges Landei macht sich nach erfolgreichem Abitur und engagiertem Zivildienst im örtlichen Krankenhaus auf den Weg in die urbane Welt. Ziel ist der Studienbeginn an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Noch während der ersten Semester ... mehr

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