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121001 KSV-Trainer Holtmann: „Das war mehr als Arbeitsverweigerung“

 

KEVELAER (stemu) MTV Rheinwacht Dinslaken - Kevelaerer SV 37:11 (20:6). „Das war mehr als Arbeitsverweigerung, das war eine reine Protestbewegung“, schimpfte KSV-Trainer Michael Holtmann nach dem Spiel. Einige Minuten später korrigierte er sich zumindest so weit, dass er in diese Aussage nicht alle Spielerinnen einbezogen wissen wollte. „Zumindest Torfrau Birgit Stevens-Bräuer und Marie van Meegern haben die besten Leistungen heute gezeigt. Auch die anderen Nachwuchsspielerinnen haben sich sehr bemüht.“ Holtmann fielen so unmittelbar nach der Begegnung noch einige Schimpftiraden ein, mit denen er seinem Unmut über die Nicht-Leistung seines Teams Luft machte. Das hatte gerade eine heftige Packung gegen nicht gerade gut aufspielende Dinslakener kassiert. Kaum Bewegung, im Angriff fehlten die Ideen, die Anspielstationen und der Mut, selbst zu gehen. „Die Mannschaft hat nicht umgesetzt, was wir nur Minuten vor dem noch in der Kabine besprochen haben.“ Mit Tempo hatte Holtmann die Gastgeberinnen schlagen wollen, und das wäre die einzige Möglichkeit gewesen, gegenzuhalten. Doch stattdessen lief der KSV noch nicht mal zurück. Die etwas schwerfälligen Dinslakenerinnen schafften es immer wieder, Tempogegenstöße zu laufen. Dass Kevelaer erneut nicht vollständig antreten konnte, sei dabei keine Entschuldigung. „In der Pause hatten wir noch mal über alles gesprochen, doch danach ging es auch nur fünf Minuten lang gut. Irgendwann habe ich selbst aufgegeben und nur noch gehofft, dass wir unter 40 Toren hier rausgehen.“ Nun ist erst mal Herbstpause und damit Gelegenheit, gemeinsam noch mal an der Motivation zu arbeiten. Denn Ende Oktober steht mit Schermbeck nicht gerade ein Aufbaugegner parat.
Kevelaerer SV: Stevens-Bräuer - Schürmanns (3), van Meegern (2), Helmus (2), Verhülsdonk (2/1), Tönnies (1), Pastoors (1), Neubauer, Loekker.



Autor: Muelders -- 15.11.2012; 21:46:15 Uhr

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