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120911 Saisonvorschau Handballfrauen (Kevelaer & Issum)

 

Kevelaerer SV
KEVELAER (stemu) In der vergangenen Saison lief es nicht rund bei den Handballfrauen vom Kevelaerer SV. Immerhin gelangen in der Relegation zwei Spiele mit ansprechenden Leistungen, die den Verbleib in der Landesliga sicherten.
Doch auch in der neuen Spielzeit dürfte es für Trainer Michael Holtmann und sein Team nicht einfach werden. Der ohnehin schon schmale Kader wurde weiter ausgedünnt. Fünf Spielerinnen verließen die Mannschaft. Neu hinzugekommen sind nur Sarah Verhülsdonk und Anna Tönnies, beide vom TV Aldekerk. „Ich brauche sicher noch ein bis zwei Spielerinnen, insbesondere für den Rückraum“, sagt Holtmann. Die zu finden, ist ihm bisher noch nicht gelungen. Und nach Saisonbeginn dürfte das auch ungleich schwieriger werden.
Auch eine Saisonvorbereitung stellt man sich gemeinhin anders vor. Alle Bemühungen, trotz Ferien die Halle in Kevelaer nutzen zu dürfen, schlugen fehl. So blieb nur, sich auf Wald und Wiesen auszutoben: Lauftraining. Selbst da war es aus beruflichen Gründen nur selten möglich, das mit der gesamten Mannschaft anzugehen. Oft bildeten sich kleinere Gruppen, die sich gemeinsam fit hielten. Erst nach den Sommerferien ging es wieder in die Halle, boten sich Möglichkeiten für Testspiele.
„Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Ich hoffe, Dingden und Bocholt hinter uns lassen zu können“, sagt Holtmann. Am Samstag aber hat er noch keine Punkte eingeplant. Dann hat der KSV um 19 Uhr den Verbandsliga-Absteiger TV Bruckhausen zu Gast. „Wir wollen so gut wie möglich bestehen und hoffen, auch bei knapper Besetzung nicht vollständig unterzugehen.“ Zum Auftakt wird Melanie Schürmanns fehlen. Der Einsatz von Judith Heinemann ist noch fraglich.

TV Issum
ISSUM (stemu) Drei Wochen mussten Issums Handballfrauen während der Vorbereitung auf die Saison mit Lauftraining überbrücken. In der zweiten Hälfte der Sommerferien wurde die Sporthalle dann für die Sportler freigegeben. Die Wochen vor dem ersten Pflichtspiel verliefen aufgrund von Erkältungen, kleineren Verletzungen und Urlauben zwar schleppend, aber Trainer Robert Katala hat trotzdem Fortschritte gesehen: „Die Mannschaft ist enger zusammen gewachsen und spielerisch besser geworden.“
Zudem wurde das Team um Sabrina Eumes und Judith Kolb aus der eigenen Jugend ergänzt. Die beiden sollen mittelfristig an die erste Mannschaft herangeführt werden. Außerdem sind Alice Kempkens aus der Reserve und Laura Graef vom TuS Xanten neu ins Team gekommen. Dafür muss Katala auf Mareike Kleinmanns und Nicole Schüttrigkeit verzichten. Lena Niewerth fällt noch eine Weile aus und Lena Holzer steht aus privaten Gründen zunächst nicht zur Verfügung. Auch wenn Gegner die Issumerinnen schon im vergangenen Jahr zum Favoritenkreis zählten, sieht der Trainer das auch in dieser Saison nicht als Zielsetzung: „Wir wollen uns weiter verbessern und streben einen Platz im oberen Drittel an.“ Bestätigung der letzten Saison also.
Und schon das erste Spiel am Samstag um 18.45 Uhr wird dahingehend eine Standortbestimmung. Der MTV Rheinwacht Dinslaken, Absteiger aus der Verbandsliga, ist in Issum zu Gast. Danach tritt der TVI in Schermbeck an, einem weiteren Team, das in Robert Katalas Augen zum Favoritenkreis zählt. „Diese beiden Begegnungen könnten für uns schon zu einem Wegweiser für die Saison werden.“



Autor: Muelders -- 07.11.2012; 11:37:11 Uhr

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Anno 1995: Ein junges Landei macht sich nach erfolgreichem Abitur und engagiertem Zivildienst im örtlichen Krankenhaus auf den Weg in die urbane Welt. Ziel ist der Studienbeginn an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Noch während der ersten Semester ... mehr

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