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120312 Gemeinschaftsartikel Handballfrauen

 

GELDERLAND (stemu) SV Schermbeck - Kevelaerer SV 18:14 (8:9). Es gab Zeiten, da waren Kevelaers Handballfrauen dafür bekannt, aus Rückstanden mit Kampfgeist einen Sieg zu machen. Diese Fähigkeit ist der Mannschaft von Jens Lasnig abhanden gekommen. Irgendwie scheint zurzeit das Zusammenspiel als Einheit, nicht funktionieren zu wollen. Und das kann nicht nur an den vielen Ausfällen liegen. Auch in Schermbeck standen Lasnig gerade mal neun Spielerinnen zur Verfügung. Dies war aber keine Entschuldigung: Den Coach ärgerte besonders die Trefferquote: „Wir haben sieben Siebenmeter verworfen, weil wir schlichtweg Unvermögen gezeigt haben.“ Das zweite große Ärgernis für Lasnig war das Verhalten in der Abwehr nach der Pause. In Halbzeit eins hatte die Defensive noch gut gestanden. „Dann aber haben einzelne gemeint, sie könnten die 6:0-Formation auflösen, laufen dann aber am Ball vorbei. Erfahrene Spielerinnen nutzen das sofort aus.“ So fielen die Gegentore, die am Ende den Schermbecker Sieg bedeuteten. Und der KSV? Statt sich auf seine Stärke, den Kampfgeist, zu besinnen, sah man dort hängende Köpfe. Auch entscheidend: Judith Heinemann, sonst die Schlagkraft aus dem Rückraum, wurde früh eng gedeckt und spielte deshalb rund eine Dreiviertelstunde am Kreis. Ein Lob hatte Jens Lasnig für die Nachwuchsspielerin Sarah Neubauer übrig. Sie habe in der Abwehr und im im Angriff ihre Ambitionen unterstrichen.
Kevelaerer SV: Stevens-Bräuer - Schürmanns (5/1), Heinemann (4/1), Pastoors (3/1), S. Neubauer (2), van Meegen, Lasnig, K. Neubauer, Helmus.

TV Issum - HSG Wesel 29:17 (10:10). Dank einer hervorragenden zweiten Halbzeit konnten Issums Handballfrauen ihre Erzrivalen aus Wesel mit einer klaren Niederlage nach Hause schicken. „Der Garant war unsere gute Abwehr“, erklärte Trainer Robert Katala. „Wir haben unsere Gegnerinnen insbesondere in der zweiten Hälfte häufig zu Fehlern gezwungen.“ Das gelang in der ersten Hälfte allerdings noch gar nicht so gut. Es war ein durchwachsenes Spiel mit hoher Fehlerquote auf beiden Seiten. Die Issumerinnen nutzten ihre eigenen Chancen nicht konsequent genug aus, liefen stets ein bis zwei Toren Rückstand hinterher.
„Zum Glück aber kamen wir dann deutlich wacher aus der Kabine“, freute sich Katala, dessen geheim gebliebene Ansprache in der Pause offenbar gefruchtet hatte. Schnell legte der TVI vier Tore in Folge vor und schockte damit die Gäste aus Wesel. Die wirkten jetzt völlig konsterniert. Die Gastgeberinnen hingegen zeigten sich vorne plötzlich spielfreudig. „Das war der Grundstein für den Sieg. Wir wurden dann immer stärker und haben Wesel voll im Griff gehabt, ich kann der Mannschaft nur ein großes Kompliment machen“, lobte Katala. In dieser Form dürften für Issum auch in den nächsten Begegnungen gegen Styrum und dann Tabellenführer Hamborn Siege möglich sein.
TV Issum: Schüttrigkeit, Fuchs - Holzer (9/4), Bosser (6), K. Kleinmanns (3), M. Kleinmanns (3), Maßeling (2), Kroppen (2), S. Harder (2), van Stephaudt (1), Ophey (1).



Autor: Muelders -- 05.04.2012; 00:06:43 Uhr

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