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120206 KSV (in Issum) böse abgestraft

 

Mit 16:28 (9:15) kamen die Kevelaererinnen beim TV Issum deutlich unter die Räder. Wenngleich die Partie zeitweise ausgeglichen verlief. Doch in der Phase Mitte der ersten Hälfte „haben wir das Spiel verloren“, sagte Trainer Lasnig.
VON STEFAN MÜLDERS
ISSUM Das Ergebnis zwischen Issum und Kevelaer fiel in der Handball-Landesliga so aus, wie es die aktuellen Tabellenstände vermuten ließen: Die Gastgeberinnen schickten den KSV mit einer klaren Niederlage zurück nach Hause. Bei den Marienstädterinnen wirkten sich zusätzlich personelle Probleme negativ aus. Meike Brüser fehlte wie angekündigt, in den letzten 15 Minuten der Begegnung musste Jens Lasnig zudem die Ausfälle von Melanie Schürmanns und Sandra Lasnig kompensieren - was zwar den A-Jugendlichen mehr Spielanteile brachte, sich aber nicht positiv auf die Erfolgschancen auswirkte.
Allerdings hatten die Gäste nur wenige deutlich unterlegene Phasen. Jeweils zu Beginn der Halbzeiten war es ihnen gelungen, dem TV Issum die Stirn zu bieten. Die erste Viertelstunde zum Beispiel verlief ausgeglichen. Das lag auch daran, dass sich die Issumer Abwehr noch nicht sortiert hatte. Der KSV wusste das aber gut für sich zu nutzen. Erst als die Defensive besser stand, setzten sich die Issumerinnen ab Mitte der ersten Hälfte erstmals etwas ab. „Das war die Phase, in der wir das Spiel verloren haben“, befand Jens Lasnig. „Wir haben zu viele technische Fehler gemacht, sind zu eng an die Deckung heran gelaufen und haben so den Ball verloren.“
Die zweite Halbzeit begann mit klarem Vorteil für den KSV. Lasnigs Team setzte drei Treffer in Folge und schöpfte zumindest kurzfristig wieder Hoffnung, wurde dann aber förmlich überrannt. Immer wieder zwang der TV Issum seine Gäste, wie schon zum Ende der ersten Hälfte, durch konsequentes Abwehrverhalten zu Fehlern und setzte seinerseits zu Tempogegenstößen an. Und die waren noch nicht mal alle von Erfolg gekrönt, mit etwas mehr Konzentration wäre das Ergebnis also sogar noch höher ausgefallen. Anders herum hätte sich der KSV mit besserem Angriffsverhalten aber auch noch mal herankämpfen können. Als Sandra Lasnig und Melanie Schürmanns, deren Schwere der Knieverletzung zu Spielende noch nicht absehbar war, ausschieden, war der Abstand ohnehin schon zu groß geworden. „Unser Sieg war auch in der Höhe verdient“, sagte Robert Katala anschließend selbstbewusst. „Wie haben über die kompletten 60 Minuten ein schnelles Spiel gezeigt und vorne auch im Positionsspiel überzeugt. Der Ball ist gut durch die eigenen Reihen gelaufen, und wir sind immer wieder erfolgreich durch die Abwehr gebrochen.“ Den Lernprozess der Mannschaft sieht Issums Trainer deutlich vorangeschritten, und es macht ihm nach eigenen Angaben zurzeit großen Spaß, ihr beim Spielen zuzuschauen. Die Issumerinnen haben in der kommenden Woche spielfrei, danach ist Karnevalspause. So geht es für Katalas Mannschaft erst am 25. Februar zuhause gegen Lintfort weiter. „Darauf werden wir uns jetzt intensiv vorbereiten und hoffentlich endlich einen Sieg erreichen.“



Autor: Muelders -- 04.04.2012; 23:49:39 Uhr

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Anno 1995: Ein junges Landei macht sich nach erfolgreichem Abitur und engagiertem Zivildienst im örtlichen Krankenhaus auf den Weg in die urbane Welt. Ziel ist der Studienbeginn an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Noch während der ersten Semester ... mehr

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