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Vorschau Interview mit den beiden Frauen-Trainern Jens Lasnig (KSV) und Robert Katala (TVI) Diesen Text vorlesen lassen

111021 Vorschau-Interview mit Jens Lasnig & Robert Katala

 

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KEVELAER/ISSUM Am Samstag treten um 16 Uhr der Kevelaerer SV und der TV Issum in der Landesliga der Frauen gegeneinander an. Beide Handballteams haben zwar erst je ein Spiel verloren, mit der bisherigen Leistung konnten aber beide Trainer nicht zufrieden sein. Insbesondere das vergangene Wochenende verlangt förmlich nach einer Wiedergutmachung. Für wen dieser Wunsch letztendlich Wirklichkeit wird, darauf gibt die Dreifachhalle im Kevelaerer Sportzentrum Auf der Hüls ganz bestimmt eine Antwort.

 

Wenn Sie mit etwas Abstand auf das vergangenen Wochenende zurückblicken: Was ist noch hängengeblieben von den Leistungen, die zu wünschen übrig ließen? Sie, Herr Lasnig, hatten ja wenigsten am Dienstagabend noch mal Grund zum leisen Jubel.

Lasnig Bei mir ist einiges noch im Kopf, insbesondere die schlechte Abwehrleistung. Aber am Dienstag das war eine hundertprozentige Steigerung. Wenn wir so in der Defensive stehen, können wir in den nächsten Wochen noch einige Spiele gewinnen.

Katala „Einiges“ ist für mich wohl noch untertrieben. Wir sind in allen Bereichen verbesserungswürdig. Die Mannschaft hat bisher noch nicht abgerufen, was in ihr steckt.

 

Konnten Sie den Gegner in dieser Saison schon mal beobachten? Wie haben Sie Ihre Mannschaft auf das Lokalderby eingestimmt?

Lasnig Leider nicht, bisher lagen alle unsere Spiele parallel. Aber ich habe Issum im vergangenen Jahr gegen Lintfort gesehen – eine junge Mannschaft, die sehr auf Tempospiel setzt. Das gilt es für uns, zu unterbinden. Wenn wir so wie im Pokal spielen, haben wir gute Chancen – und genau werde ich die Mannschaft einstimmen.

Katala Natürlich konnte ich den KSV auch noch nicht beobachten, den Grund dafür hat mein Vorredner bereits genannt. Für mich ist das ein Spiel wie jedes andere. Die Mannschaft ist schon aufgrund der schlechten bisherigen Leistungen motiviert genug.

 

Was macht die Personalsituation? Alle fit oder müssen Sie auf Spielerinnen verzichten?

Lasnig Bei uns sind einige Spielerinnen angeschlagen, aber ich hoffe, dass dennoch alle auflaufen können. Fraglich sind aber die Einsätze von Melanie Schürmanns, Sandra Lasnig, Zekiya Duyar, Antje Pastoors und Torfrau Theresa Müller. Antje befindet sich außerdem auf einer beruflichen Fortbildung in Gelsenkirchen und wir müssen abwarten, ob sie rechtzeitig zum Spiel da sein kann.

Katala Unsere Spielerinnen sind zwar nicht angeschlagen, dafür schlägt wie jedes Jahr zu dieser Zeit mal wieder die Grippe zu. Es trifft immer wieder mal jemanden, darum konnten wir zuletzt nicht voll trainieren. Aber konkrete Ausfälle sind für Samstag nicht bekannt.

 

Was erwarten Sie vom Spiel und wie ist Ihre Prognose für den Ausgang der Begegnung?

Lasnig Das wird mit Sicherheit ein enges Ding. Im Endeffekt hoffe ich aber auf einen Sieg.

Katala Ich erwarte auf jeden Fall eine deutliche Steigerung. Natürlich hoffe auch ich darauf, zu gewinnen. Wir müssen uns auf unsere Stärke, das Tempospiel, besinnen und unsere technischen Vorteile gegenüber Kevelaer ausnutzen. Ich gehe von einem hart umkämpften Spiel aus, so wie es im vergangenen Jahr beide Begegnungen waren.

 

Stefan Mülders führte das Gespräch.



Autor: Muelders -- 26.12.2011; 15:05:26 Uhr

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