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111017  Torreiches Debakel für den Kevelaerer SV

 

KEVELAER (stemu) Handball Landesliga Frauen: Kevelaerer SV – HSG Wesel 19:35 (10:20). Auf eine konzentrierte Abwehrleistung hatte Trainer Jens Lasnig vor der Begegnung mit Spitzenreiter Wesel gehofft. Doch es kam irgendwie ganz anders. Viel löchriger als die der Kevelaerer kann eine Defensive wohl kaum sein. Selbst Birgit Stevens-Bräuer und in der zweiten Hälfte Theresa Müller ließen ihre sonstigen Stärken im Tor vermissen und wirkten heute eher wie Fliegenfänger. Für die Weseler Gäste galt: Jeder Schuss ein Treffer. Der KSV hingegen konnte auch im Angriff kaum punkten. Immer wieder fiel das Team durch einfache Fehler auf, hatte dann auch noch Pech bei den wenigen Torschüssen, die sich boten. „Ich habe noch nie so ein schlechtes Spiel von uns gesehen“, urteilte Betreuer Carsten Neubauer nach dem Abpfiff. „Das Ergebnis spricht für sich, das war einfach nur enttäuschend. Gut, dass jetzt erst mal Pause ist.“ Eine Frage stellten sich Zuschauer und Spielerinnen dann noch: Warum setzt der Verband für ein Landesligaspiel nur einen Schiedsrichter an? Sicher war das nicht ausschlaggebend für die KSV-Niederlage, doch der Unparteiische wirkte alles andere als souverän. Das bekamen im Verlauf des Spiels beide Seiten zu spüren, die Verletzungspausen häuften sich in der zweiten Hälfte. Nicht unbedingt dem Schiedsrichter anzulasten aber für die Kevelaerer zusätzlich bitter waren noch die dritte Zwei-Minuten-Strafe gegen Meike Brüser und damit der Spielausschluss schon in der 36. Minute sowie nur eineinhalb Minuten später die rote Karte gegen Melanie Schürmanns wegen grober Unsportlichkeit. Trainer Jens Lasnig hatte jetzt gar keine Reserven mehr auf der Bank. Zumindest betrat Antje Pastoors kurz darauf die Halle und brachte noch mal ein wenig Schwung mit ins Spiel.

Kevelaerer SV: Stevens-Bräuer, Müller – Brüser (2), Neubauer, Pastoors (2/2), van Meegen, Heinemann (7/1), Schürmanns (1), Helmus (2), Schlothmann, Duyar (5/1).



Autor: Muelders -- 11.11.2011; 08:59:41 Uhr

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