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111203 Winnekendonker verstärken KSV-Wasserballer

 

VON STEFAN MÜLDERS
KEVELAER Bei den Wasserballern des Kevelaerer SV gehören einige Winnekendonker inzwischen zum festen Stamm. Ralf, Lars und Jan van Mill, Gerd Heinz Wellesen, Sven Hermann und Mathias Wassenberg sind zum Teil tragende Säulen bei der einzigen Wasserballmannschaft im Kreis Kleve: ob als Mitspieler, Trainer oder Betreuer.
Die ersten beiden Winnekendonker, die zu den Wasserballern stießen, waren Ralf van Mill und Gerd Heinz Wellesen. Vor 18 Jahren - da waren einige der heutigen Mitspieler noch gar nicht geboren - ließen die Knochen ihre bisherige Leidenschaft nicht mehr zu: das Fußballspielen. „Wir waren damals auf der Suche nach einer trotz lädierter Knie und Füße geeigneten Sportart. Unsere Frauen wurden durch einen Aufruf zum Schnuppertraining in der Zeitung auf Wasserball aufmerksam - und haben uns im Schwimmbad abgeliefert“, erinnert sich van Mill. Die Frauen bekamen ihre Männer nun seltener zu sehen.
Schwimmerisch hatten die beiden zwar einiges aufzuholen, aber nach mehreren Monaten konsequenten Trainings schlossen sie auf und waren fortan fester Bestandteil der Kevelaerer Mannschaft. Ralf van Mill wurde als Torschütze zu einer tragenden Säule des Teams, auch wenn er auf links noch so manchen Ball fallen ließ anstatt ihn ins Tor zu befördern. Gerd Wellesen hatte aufgrund seiner lädierten Füße insbesondere schwimmerisch einen großen Nachteil, den er mit guter Abwehrarbeit aber wettmachte.
Inzwischen fungiert er als Trainer der zweiten und Co-Trainer der ersten Mannschaft. Von der van-Mill-Sippe sind auch Lars und Jan, die Söhne von Ralf, mit von der Partie. Sie stiegen in der Jugendarbeit, betreut von Ralf van Mill und Karl Winkels, ein und haben inzwischen als Torwart (Lars) und Rechtsaußen (Jan) ihren festen Platz in der ersten Mannschaft, die in der vergangenen Saison in die Rhein-Wupper-Liga aufgestiegen ist. „Vor 13 Jahren haben wir zunächst die Schwimmabteilung, die komplett zum Erliegen gekommen war, wiederbelebt“, sagt Ralf van Mill. „Ziel war es, schon damit die Grundlage für den kommenden Wasserball-Nachwuchs zu bilden. Das Konzept ist bis heute aufgegangen, auch wenn wir gerade wieder aktiv nach neuen Kindern und Jugendlichen suchen.“
Von dieser Jugendarbeit profitiert der Verein maßgeblich. Im vergangenen Jahr konnte erstmals eine zweite Mannschaft gemeldet werden, die erste war stark genug, um den Aufstieg zu schaffen. Sven Hermann hatte seinen Einstieg über das Jugendtraining und kann nun in der Reserve Spielpraxis sammeln. Mathias Wassenberg hat vor Jahren seine Jugend bei Bayer Uerdingen verbracht, dann aber durch den Umzug den Sport aus den Augen verloren. Vor vier Jahren kam er durch den Kontakt zu Jan van Mill zum KSV und ist heute fester Bestandteil der ersten Mannschaft.



Autor: Muelders -- 14.01.2012; 01:16:43 Uhr

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