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130928 Das Cinemaxx hebt sich von anderen Multiplex-Kinos ab

 

Filmtheater in den Clemens-Galerien bietet tolle Vorteile und Aktionen.

Das Kino in den Clemens-Galerien trägt zwar den Namen „Cinemaxx“, gehört aber zu einem mittelständischen Netzwerk mit mehreren Kinos in NRW (siehe Infobox). „Wir heben uns in unserem Konzept klar von anderen Multiplex-Kinos mit Konzernstruktur ab“, sagt Geschäftsführer Meinolf Thies.

 

Als mittelständisches Unternehmen könne man viel stärker auf lokale Belange eingehen als zentral organisierte Konzerne, die aber „durchaus auch ihre Vorteile haben“, wie Thies anmerkt. Und der Essener kennt sich da aus, denn er war in den vergangenen Jahren als Manager für mehrere Kinos der Cinemaxx AG im Einsatz. Diese Tätigkeit gibt er zum 30. September endgültig ab, um sich voll seinen eigenen Häusern widmen zu können. „Als Geschäftsführer sind wir vor Ort immer noch stark eingebunden. Darum würde ich auch kein Haus zum Beispiel in Regensburg übernehmen, weil wir unsere Standorte innerhalb rund einer Autostunde erreichen wollen.“

Rund 50 Mitarbeiter, davon etwa ein Fünftel in Vollzeit, kümmert sich in Solingen um das Wohl der Gäste. Die können die Vorzüge eines mittelständischen Kinobetriebs vor Ort selbst erleben. Dazu gehört zum Bespiel die einladende Lobby in der oberen Etage mit zahlreichen gemütlichen Sitzgelegenheiten für die Wartezeiten vor dem Filmstart. Auch im Kinosaal selbst ist ein Unterschied zur sonstigen Multiplexen erkennbar. Zunächst wären da die großzügigen Logen. „Bei uns ist eine Loge wirklich eine Loge, die ihrem Preisaufschlag gerecht wird“, sagt Thies. „Wir haben zugunsten großzügiger Sessel und Abstelltischen auf einen Teil unserer Sitzkapazitäten verzichten – Kinobesucher nach Hause schicken mussten wir deshalb noch nicht.“ Vor dem Filmstart hat der Kinogänger dann das nächste Aha-Erlebnis: Ihn erwartet keine halbstündige Leinwandwerbung, die ihm die Zeit verlängert. „Wir verzichten ganz bewusst darauf, weil der Kunde für den Film bezahlt und nicht für dessen künstliche Verlängerung.“ Filmtrailer hingegen gehören sehr wohl zum Konzept. Drei bis fünf sorgfältig zum Publikum passend ausgewählte Vorschauen flimmern über die Leinwand, ehe der Hauptfilm startet.

Ein Filmerlebnis der besonderen Art sind die D-Box-Motion- Seats. Sie gibt es deutschlandweit in nur zwei Kinos und sie lassen durch ihre Beweglichkeit den Film förmlich miterleben. „Sechs Euro Aufpreis, die sich wirklich lohnen!“ Ab Oktober wird der Kinobus eingesetzt. Maximal acht Personen werden zuhause abgeholt, mit besonderem Service bedacht und nach dem Filmerlebnis auch wieder nach Hause gefahren. Gut als Geschenk geeignet und auch für Familienausflüge bestens geeignet.

Ein wenig hat der Zahn der Zeit am seit April 2000 bestehenden Kino genagt. So wird im kommenden Jahr während der Fußball-WM der Bodenbelag im Foyer erneuert. Zurzeit befindet sich die Verwaltungsetage – für Kunden unmerklich – in der Kernsanierung. Dort wird ab 1. Oktober der neue Assistent der Geschäftsführung (Theaterleiter) Frank Lichtenberg sein Büro beziehen.

 

DAS UNTERNEHMEN

Fünf Kinos

Das Cinemaxx Solingen trägt noch den Namen, ist aber schon seit zehn Jahren nicht mehr Teil des Konzern. Es ist eins mehrerer Projekte von Meinolf Thies. Der betreibt gemeinsam und gleichberechtigt außerdem die „Cineworld“ Lünen und „Das Lumen“ in Düren mit Lutz Nennmann sowie die „Filmpassagen“ in Osnabrück und ab dem 1. Oktober im Zentrum von Mülheim an der Ruhr mit seiner Frau Anja.

www.cinemaxx-solingen.de

 

Ladies Night: Im Oktober mit „Frau Ella“

Jeweils einmal im Monat lädt das Cinemaxx Solingen mittwochs zur Ladies Night. Am 16. Oktober ist es wieder so weit: Freundinnen haken sich ein, ziehen los zu den Clemens-Galerien und genießen zur Prime- Time die Kino-Atmosphäre. Das obligatorische Gläschen Begrüßungssekt ist im Eintrittspreis bereits enthalten. Einlass ist um 19.30 Uhr und der Abend beinhaltet vor dem Filmstart eine Verlosung. Zu gewinnen gibt es unter anderem das 5er-Freundinnen-VIPTicket: Die Gewinnerin und vier Begleiterinnen sind zur nächsten Ladies Night eingeladen und erhalten zu ihrem reservierten Tisch im Foyer noch eine extra Flasche Sekt.

Diesmal wird ab 20.30 Uhr der Film „Frau Ella“ gezeigt. Schlimmer geht’s immer: Sascha (alias Matthias Schweighöfer) und sein bester Kumpel Klaus (August Diehl) genießen ihr lockeres Leben – bis Saschas Freundin Lina (Anna Bederke) schwanger wird. Sie ist nur mit Baby zu haben, er nur ohne. Im Trennungsstress baut Sascha einen Unfall, und als ob der Totalschaden nicht reichen würde, hat er bald darauf die redselige Seniorin Ella (Ruth Maria Kubitschek) am Hals, die ihm aber in einem überlegen ist: Erfahrung. Und Frau Ella will mit ihren Tipps und Tricks Saschas Liebesleben wieder in Ordnung bringen...

Ähnliche Konzepte wie die der Ladies Night ziehen bei Männern nicht. „Wir haben das mal ausprobiert“, sagt Meinolf Thies. „Allerdings sind Männer anders gestrickt. Die ziehen nicht los, um einen Abend ohne Frauen im Kino zu verbringen.“ Die klassische Sneak-Preview ist besser geeignet, um dieses Publikum – dann aber gerne mit weiblicher Begleitung – zu erreichen.



Autor: Muelders -- 16.10.2013; 23:05:58 Uhr

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Anno 1995: Ein junges Landei macht sich nach erfolgreichem Abitur und engagiertem Zivildienst im örtlichen Krankenhaus auf den Weg in die urbane Welt. Ziel ist der Studienbeginn an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Noch während der ersten Semester ... mehr

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