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Die Gesellschafterin der Haaner Felsenquelle wurde zum zweiten Mal nach 2010 zur Sprecherin des UnternehmerKreis Mettmann gewählt.
VON STEFAN MÜLDERS
KREIS METTMANN Auf seiner letzten Sitzung des abgelaufenen Jahres wählte der Beirat des UnternehmerKreis Mettmann (UKME) die Haaner Unternehmerin Gabriele Römer einstimmig zur neuen Sprecherin. Die geschäftsführende Gesellschafterin der Haaner Felsenquelle nimmt diese Aufgabe in nächsten beiden Jahren bereits zum zweiten Mal war. Bereits 2010 war die 68-Jährige auf diesen Posten gewählt worden. Römer löst damit Steuerberater Meinhard Otto aus Mettmann ab, der dem UnternehmerKreis in den vergangenen beiden Jahren als Sprecher vorstand.
Gabriele Römer führt die Haaner Felsenquelle gemeinsam mit ihrem Mann Helmut und gehört dem UKME-Beirat seit seiner Gründung vor zwölf Jahren an. Sie setzt sich seit vielen Jahren für die Bildung eines Kreises von Unternehmern in Haan ein, der die Interessen der Wirtschaft am dortigen Standort gegenüber Politik und Verwaltung vertritt. „Neben den örtlichen Vertretungen in den zehn Städten des Kreis Mettmann ist es aber auch wichtig, ein Sprachrohr für die gesamte Wirtschaft im Kreis zu haben“, sagt die Mutter von zwei Söhnen, die ebenfalls in ihrem Unternehmen tätig sind. „Daher freue ich mich darauf, nach nunmehr acht Jahren wieder als Sprecherin des UKME agieren zu dürfen“. Der Wirtschaftsverband wurde Ende 2005 gegründet, um sich mit starker Stimme für die wirtschaftlichen Themen auf Kreisebene einzusetzen. Dazu gehören beispielsweise Verkehrspolitik, Bildung und Schule, Integration und Projekte zur Standortförderung. Seit 2016 ist der UKME offizielles Mitglied der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW (zdi). Mit dem Beitritt unterzeichnete damals Meinhard Otto in Anwesenheit von Landrat Thomas Hendele die Erklärung zum Aufbau des zdi-Netzwerks im Kreis Mettmann. Im Fokus des Netzwerks steht die Förderung des naturwissenschaftlichen und technischen Nachwuchses, insbesondere in den sog. MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Die Koordination der Aktivitäten liegt bei der Wirtschaftsförderung des Kreises. „Dem Kreis Mettmann dabei zu helfen, ein deutlicheres Markenprofil zu entwickeln, kommt letztendlich allen Unternehmen zugute.“ Dabei haben die im Kreis organisierten Unternehmer auch ein Augenmerk auf das Umland gelegt und beobachten unter anderem die Entwicklung des Düsseldorfer Flughafens.
Den Unternehmern aus den Kreisstädten wird darüber hinaus in regelmäßigen Veranstaltungen und gemeinsamen Projekten die Gelegenheit gegeben, sich besser kennen zu lernen und kreisweite Kontakte zu knüpfen. Das ist auch im Dezember wieder geschehen, als sich der UKME-Beirat über das Angebot der Agentur für Arbeit Mettmann zur Weiterbildung und Qualifizierung von Beschäftigten im Betrieb informierte. Weiterbildungsberater Stefan Konzak erläuterte die Angebote, mit denen die Arbeitsagentur dem Fachkräftemangel in den Unternehmen begegnen möchte. „Ein wichtiger Aspekt ist hier die Förderung berufsbezogener Weiterbildungen der Mitarbeiter“, erklärte Konzak. So soll Arbeitslosigkeit vermieden und der Tatsache begegnet werden, dass auch im Kreis Mettmann wegen der rückläufigen Schülerzahlen der Abgang von qualifizierten Mitarbeitern in die Rente nicht kompensiert werden kann. Im Gedankenaustausch mit Marcus Kowalczyk, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mettmann, und Wolfgang Mai, operativer Geschäftsführer der Agentur, wurde auch erörtert, wie die Ausbildung junger Leute im Kreis forciert werden kan.

Wichtiger Zusammenschluss
Der 2005 gegründete UnternehmerKreis Mettmann ist der Zusammenschluss der wichtigsten Wirtschaftsvereinigungen im Kreis Mettmann mit Mitgliedern aus allen zehn kreisangehörigen Städten. Dazu gehören der Wirtschaftskreis Erkrath, der Arbeitskreis Industrie, Gewerbe, Dienstleistung des Stadtmarketing Heiligenhaus, der Hildener Industrie-Verein, der Industrieverein Langenfeld, die Gesellschaft Verein zu Mettmann, der Unternehmensverband Ratingen, die Unternehmergemeinschaft Monheim, die Wirtschaftsjunioren Niederberg sowie der Wülfrather Wirtschaftskreis.



Autor: Muelders -- 08.01.2018; 15:56:34 Uhr

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