.

Wirte sehen sich im Aufwind Diesen Text vorlesen lassen

170819 Wirte sehen sich im Aufwind

 

Online-Version (RP online)

 

Ab sofort hat das Bella Italia am neuen Standort geöffnet. Kurz zuvor gratulierte die Verwaltungsspitze zum gelungenen Umbau.
VON STEFAN MÜLDERS
HEILIGENHAUS Gestern Abend hat das Bella Italia in Heiligenhaus am neuen Standort an der Hauptstraße 257 eröffnet. Mit dabei waren 65 Gäste, die weit vorher reserviert hatten – ausgebucht. Und heute Abend wird es genauso aussehen: Volles Haus auch am zweiten Eröffnungstag. „Wir hatten in den vergangenen Tagen noch sehr viele Anfragen für unsere Neueröffnung, aber die konnten wir nicht mehr erfüllen“, sagt Valentina Golizia.
Einen Tag vorher hatten Michael Beck als derzeit höchster Verwaltungschef und kommissarischer Bürgermeister sowie Anne van Boxel von der Wirtschaftsförderung vorbei geschaut. „Das ist erstaunlich, was die Familie überwiegend in Eigenleistung aus dem Lokal gemacht hat“, meinte Beck. „Kein Vergleich mehr zu dem vorherigen Zustand.“ Viele Rathaus-Mitarbeiter hätten das Bella Italia bereits am alten Standort gegenüber vom Rathausplatz zu schätzen gewusst und auch die eine oder andere geschäftliche Besprechung konnte dort abgehalten werden. „Und auch hier werden wir sicher wieder öfter einkehren. Zumal man sich dann noch ein wenig die Beine vertreten kann.“
Generell seien die gastronomischen Angebote in der Stadt sehr vielfältig und wichtig für die weitere Entwicklung. „Mit der Umgestaltung der Hauptstraße haben wir die Grundlage gelegt für eine Verweilqualität in der Innenstadt. Die Gastronomen tragen da einen wichtigen Teil zu bei. Sie können dafür sorgen, dass die Innenstadt stärker frequentiert wird.“ Das vorhandene Angebot ergänze hervorragend die Maßnahmen der Stadtverwaltung wie beispielsweise der sehr gut angenommene Feierabend-Markt einmal im Monat. Man sei aber auch weiterhin auf der Suche nach weiteren Restaurants, die für noch mehr Leben nicht nur im Stadtkern sorgen könnten. Im Stadtmarketing-Arbeitskreis Gastronomie wären sie auf jeden Fall gut betreut und aufgehoben. Zum Beispiel warte man auf das asiatische Restaurant, das an der „Stadtpforte“ gegenüber von REAL einziehen soll. Allerdings hat hier der Investor noch nicht alle Mieter beisammen. „Er ist jetzt fast in der Vollvermietung, aber nach unseren Informationen fehlt noch ein interessierter Einzelhändler für eine rund 800 Quadratmeter große Fläche“, sagt Anne van Boxel. Die Angebote im Stadtkern würden hervorragend ergänzt durch beispielsweise das Kult-Kaffee mit angeschlossener Rösterei und die Schlemmerterrasse. „Hier hat zwar der aktuelle Pächter eine andere Lokalität angenommen, aber ein Nachfolger ist wohl bereits gefunden“, weiß van Boxel vom Eigentümer.
Generell stünden die Chancen, für die Stadt noch neue gastronomische Angebote zu finden, nicht schlecht. „Inzwischen haben auch die Brauereien Heiligenhaus wieder entdeckt“, sagt Michael Beck. „Hier hat die Information, dass wir Hochschulstandort sind, ein bisschen länger gebraucht. Aber das scheint mit ein Grund dafür zu sein, dass wir wieder etwas stärker in den geschäftlichen Fokus dieser Branche gerückt sind.“ Doch erst mal standen die kulinarischen Köstlichkeiten der Golizias im Mittelpunkt: Familienoberhaupt Giuseppe und Schwiegersohn Waldemar Walter kredenzten kleine Köstlichkeiten, die ersten Pizzen aus dem neuen Ofen und die Neuigkeiten auf der Speisekarte: Selbst gemachte Kartoffelstäbchen und Kroketten als Beilagen.

Öffnungszeiten wie gewohnt
Auch an der Hauptstraße 257 hält Familie Golizia an den bewährten Öffnungszeiten fest: Täglich von 11.30 bis 14.30 Uhr und 17 bis 22 Uhr, dienstags Ruhetag. Neben Tischen und Stühlen für 65 Gäste haben im Innenbereich eine Theke, ein Pizzaofen, der Stellplatz für die Nudelmaschine und eine kleine Likörbar Platz gefunden. Die Küche bietet wieder etwas mehr Platz als bisher und wird Garant gewohnt hochwertige Speisen sein.



Autor: Muelders -- 19.08.2017; 12:06:20 Uhr

Dieser Artikel wurde bereits 102 mal angesehen.



 

 

Stefan Mülders Facebook-Profil


Anno 1995: Ein junges Landei macht sich nach erfolgreichem Abitur und engagiertem Zivildienst im örtlichen Krankenhaus auf den Weg in die urbane Welt. Ziel ist der Studienbeginn an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Noch während der ersten Semester ... mehr

1und1-Logo
Barrierefreies Webdesign Powered by CMS (Content Management System) Papoo 456036 Besucher